Látnivaló kategória: Museen und Galerien

Burgkasematte – Lapidarium

In der unterirdischen Kasematten der Sforza-Halbbastei der Burg aus dem 16-17. Jahrhundert wurde eine Sammlung ausgestellt, die hauptsächlich aus römischen Grabsteinen und Steinen aus der Neuzeit besteht.

In der Ausstellung kann das ehemalige Stadttor besichtigt werden, das in der Nacht vom 28. März 1598 gesprengt wurde, wo die ungarischen Soldaten die győrer Burg von den Türken zurückerobert haben.

Szent László Besucherzentrum

Das Szent László Besucherzentrum befindet sich im historischen Zentrum der Stadt Győr, auf dem Káptalandomb (Kapitelhügel). Die hier vorgestellten Gebäude und Kunstgegenstände gehören zu dem tausend Jahre alten sakralen und kulturellen Erbe der Diözese. Győr ist die einzige Stadt Ungarns, in der alle drei bedeutendsten sakralen Erinnerungsstücke, die Heilige Krone, die Heilige Rechte und die Herme des Heiligen László, schon einmal beherbergt waren.

Die Ausstellung möchte an diese Tatsache erinnern und dabei besonders den Győrer Kult um den Heiligen László hervorheben. Die Bischofsburg stellt den Sitz des tausendjährigen Győrer Bistums dar. Auf der Spitze des Turmes genießen die Touristen wunderschönes Panorama. Ausstellungen des Szent László Besucherzentrums: Basilikamuseum, Aussichtsturm, Kapitelhaus, Apor Ausstellung, Schatzkammer und Bibliothek der Diözese, Museumhaus.

Haus mit dem Stock im Eisen

Das Haus Nr. 4 in der Mitte der Westseite des Platzes ist eines der bemerkenswertesten Gebäude Győrs.

Und das nicht nur wegen seines einmaligen, zweistöckigen, zylindrischen Eckbalkons, sondern auch dank dem darunter stehenden einstigen Wahrzeichen. Zu dem Stamm, der mit Stahlplatten bedeckt und mit geschmiedeten Nägeln beschlagen ist, gehört eine der Legenden unserer Stadt.

Hierzulande kannte jeder den Wiener Eisenstock, den in der Nähe des Stephansdoms stehenden Stock im Eisen. Das nutzte Mátyás Zittrisch aus, als er 1829 diesen Stamm anfertigen ließ. Er ließ ihn vor einem anderen Haus des Platzes aufstellen, und als er dann vier Jahre später dieses Haus kaufte, ließ er den Stamm hierher bringen.

Das heute als Haus mit dem Eisenstock bekannte Gebäude existierte bereits im 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war es noch einstöckig und befand sich im Besitz der Stadtrichter. Einer von ihnen war Orbán Gindl, er ließ es um eine Etage aufstocken.

Mátyás Zittrisch war Gewürzhändler, und als er 1833 das Gebäude kaufte, eröffnete er im Erdgeschoss sein Geschäft. Es gab wahrscheinlich niemanden, der den Laden nicht gefunden hätte, wenn er nach dem Eisenstock suchte.

Der Legende nach schlugen die hier vorbeiziehenden Handwerksburschen die Nägel in den Stamm. Das mag wohl für den in Wien auch zutreffen. Wahrschenlicher ist jedoch – und das beweisen die vielen gelichartigen Eisennägel und Platten –, dass Herr Zittrisch den Stamm mit diesen zusammen anfertigen ließ. Aber schließlich wurde der Stock im Eisen genauso zum Wahrzeichen seiner Stadt wie der in Wien.

Der Eingang des Gebäudes liegt nicht auf dem Platz, sondern in der Lajos-Stelzer-Straße. Auch hier ist ein kleiner geschlossener Balkon zu sehen. Nach der Restaurierung in den 1980-er Jahren zog hier die Imre-Patkó-Sammlung, eine ständige Ausstellung des Kunst- und Historischen Museums „Flóris Rómer“, ein.

 

 

 

 

 

Bischofsburg

Die Nordwestseite des Kapitelhügels nimmt die Bischofsburg mit der Zitadelle ein, seit fast 1000 Jahren ist sie Wohnsitz des Győrer Bischofs.

Aber die erste Machtbasis an diesem Ort war nicht der von Stephan dem Heiligen begründete Komitats- und Bischofssitz. Aufgrund von Funden aus der Römerzeit ist wahrscheinlich, dass an diesem strategisch wichtigen Ort – auf einem Hügel an der Mündung zweier Flüsse – das zum Lager Arrabona gehörende Castrum stand.

Die groß angelegte archäologische Ausgrabung in den 60-er Jahren zerstreute die Gerüchte über Fluchtrouten unter der Burg (sog. „Schleichwege“) und Schatzkammern. Es stellte sich heraus, dass das, was dafür gehalten wurde, die Reste eines Wohnturmes waren, den Bischof Omodé um 1250 bauen ließ und der seitdem zu einem Teil des Nordflügels des gegenwärtigen Palastes wurde.

Der Treppenaufgang der ersten Etage dieses ehemaligen Wohnturms blieb nahezu vollständig erhalten. Der Eingang lag 8 Meter unter dem heutigen Niveau des Hofes, kaum ein paar Meter über dem Wasserstand der Donau, am Rande des Hügels. Das kleine Tor konnte nur über eine Leiter erreicht werden, über die jeweils nur ein Mensch gelangen konnte. Das waren zu dieser Zeit Praktiken, die einen möglichst hohen Schutz gewährleisten sollten.

Und wie kann man diesen Eingang in einer solchen Tiefe finden? Er wurde verschüttet, als die Burg nach dem großen Brand 1529, der auch den Kapitelhügel nicht verschonte, mit italienischen Bastionen ausgestattet wurde. Dabei wurde stellenweise ein 6–8 Meter hoher Schüttdamm angelegt.

Vom eckigen Turm der Bischofsburg aus kann man in einem Winkel von 360o eine herrliche Aussicht genießen. Seine erste Etage wurde im 14. Jahrhundert erbaut, die oberen Etagen entstanden später, im 18. Jahrhundert. An die Südseite (in Richtung Wienertor-Platz) schließt sich eine kleine gotische Kapelle an, die der Bischof Orbán Nagylucsei erbauen ließ und die seither die Hauskapelle des jeweiligen Bischofs ist.

Das gähnende Tor des robusten stumpfen Turmes führt durch eine Einfahrt mit gotischem Gewölbe und Sitznischen in den Burghof. Dieses kleine Eckchen mit dem herrlichen schmiedeeisernen Gitter ist neuerdings eines der beliebtesten Fotoobjekte in der Stadt.

Die Bischofsburg hat vor kurzem ihre Tore für die Öffentlichkeit geöffnet, sie kann zu bestimmten Terminen mit Führung besucht werden. Es ist wirklich interessant, durch die Räume zu gehen und einen Einblick in das frühere und heutige Leben der Győrer Kirchenoberhäupter zu erhalten.

Der geführte Rundgang endet im Burggarten, der von Mauern umgeben ist und von dem man u.a. einen herrlichen Ausblick auf die Flüsse und die Radó-Insel hat. Der Garten war Teil des Festungssystems der 16. Jahrhunderts, er war die Burgbastion. Diese und die Sforza-Halbbastei an der Seite des Wienertor-Platzes (in der sich jetzt die Burgkasematten und das Lapidarium befinden) überlebten 1809 den Festungsbeschuss durch Napoleons Truppen. Der zugeschüttete und ziegelummauerte Brunnen im Garten stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert und ist der älteste bekannte Brunnen der Bischofsburg.

Borsos-House

In dem spätgotischen Denkmalgebäude finden wir die Ausstellung des Lebenswerkes von dem Bildhauer Miklós Borsos (1906-1990), die einen umfassenden Einblick in die künstlerische Tätigkeit und Ergebnisse des Künstlers gibt.

 

KUNSTWERKSTATT UND AUSSTELLUNGSRAUM CSIKÓCA

In den temporären Ausstellungen des in Ungarn einzigartigen Museums für Kinder werden Kunstwerke, berühmte Künstler, Kunstepochen belebt. Das Museum und die dazu gehörene Werkstatt bietet den Kindern zwischen 3-12 Jahren ein lustiges, spielerisches und gleichzeitig wissenschaftliches Erlebnis.

Napoleon–Haus

Das ursprünglich im 17. Jh. gebaute Haus hat seinen Namen nach seinen ehemaligen Gast, Napoleon erhalten. Heute ist es ein Zuhause von temporären Ausstellungen zeitgenössischer Kunstwerke. Besuche sind zu den zeitweiligen Ausstellungen möglich.

Ungarisches Spital

In dem Denkmalgebäude, – ursprünglich Spital – aus dem 18. Jh. wurde die Ausstellung der ehemaligen Privatsammlung des Historikers Dr. Váczy Péter (1904-1994) untergebracht. In dem Gebäude befinden sich auch Ausstellungen aus Werken zeitgenössischer Künstler.

Den Kern der Sammlung bilden Möbel, Gegenstände der bildenden und angewandten Kunst aus der Renaissance und Barockkunst. Aus den früheren Epochen finden wir griechische, römische und mittelalterliche ungarische Denkmäler, einen chinesischen Terrakotta Soldaten, orientalische Teppiche aus dem 19. Jh., Porzellane, Kronleuchter, usw.

Fruhmann-Haus

Die Ausstellung im ehemaligen Wohnhaus der Familie Fruhmann stellt die Geschichte der Ofensetzerei von Győr und seiner Umgebung mit geschmackvoll aufgestellten Öfen vor. Die Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Ofensetzer- Werkstatt steht den Besuchern im Originalzustand offen,

während im Wohnhaus die Geschichte des Ofensetzer-Handwerks in Győr vorgestellt wird. Im separat stehenden Pavillon fand die Ofensammlung von Antal Fruhmann Platz. Das Ensemble aus drei miteinander in Verbindung stehenden Ausstellungen ist eine wertvolle Sammlung von Stücken der einst blühenden Ofensetzkunst, die ihresgleichen sucht.

Esterházy-Palais

Das Denkmalgebäude aus dem 18. Jh. war früher das Palais der győrer Esterházy Familie, auf dessen Fassade bis heute das Wappen des Bauherrn mit seinem Monogramm zu sehen ist.

Das verzierte Gebäude ist das Zuhause des Kunst-und Historischen Museums, einer ständigen Ausstellung aus der Privatsammlung von Dr. Béla Radnai, sowie anderer temporären Ausstellungen.

Gebäudekomplex der Benediktiner

Der Gebäudekomplex, der die gesamte Südseite des Széchenyi-Platzes einnimmt, besteht aus dem Benediktiner-Gymnasium, der Kirche des Heiligen Ignatius von Loyola und dem Ordenshaus der Benediktiner, welches aus dem 17. Jahrhundert stammt.

Das Refektorium des Ordenshauses – der Speisesaal – war eines der ersten Objekte der ungarischen Barockkunst. Während der vor kurzem erfolgten Restaurierung kamen auch zahlreiche Fresken zutage, die aus der Zeit der Jesuiten stammen, aber der größte Teil der Stuckarbeiten entstand im 18. Jahrhundert.

Im Ordenshaus leben gegenwärtig 12 Mönche, die im religiösen Leben, im Gymnasium und im Kollegium arbeiten.

Kreszta-Haus

Das Denkmalgebäude aus dem 17. Jh. gehörte dem Gewürzhändler János Kreszta. Zurzeit beherbergt es die Ausstellung des Lebenswerkes der Keramikkünstlerin Margit Kovács (1902-1977). Die Ausstellung ist auch deshalb interessant, weil die Besucher – außer in Szentendre – nur hier die Werke der Schöpferin der modernen ungarischen Keramikkunst finden: von der Volkskunst inspirierte Skulpturen, Kleinplastiken, Schmuckgegenstände sowie Kompositionen mit biblischen Themen.

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