Kapitelhügel

MUTTERGOTTES-STEIN: Das im Jahre 2000 geschaffene Werk von Tibor Servatiusz setzt dem Millenium der ungarischen Staatsgründung ein Denkmal. Das Hauptmotiv stellt den Heiligen Stephan dar, der das Land der Heiligen Jungfrau Maria darbringt. An den beiden Seiten des Steins wird die Legende des Wunderhirsches lebendig.

BASILIKA: Die im 11. Jh., im romanischen Stil erbaute Basilika wurde vom Heiligen Stephan gegründet. Ihr heutiges Inneres wurde vom Barock der 1780er Jahre geprägt. Seit dem Besuch des Papstes Johannes Paul II. im Jahre 1996 ist die als „Basilica minor“ eingestufte Kirche auch wegen ihrer drei wichtigen Wahrzeichen von herausragender Bedeutung. Im nördlichen Seitenschiff befindet sich das Mariengnadenbild, das im Jahr 1655 aus Irland nach Győr gerettet wurde und aus dem am 17. März 1697, am Tag des Heiligen Patrick, blutige Tränen flossen. Die im 15. Jahrhundert in gotischem Stil an das andere Seitenschiff der Kirche angebaute Kapelle birgt einen der – neben der Heiligen Rechten und der Heiligen Krone – bedeutendsten nationalen Schätze Ungarns: die Herme des Heiligen Ladislaus, die aus Gold und Edelsteinen gefertigte Büste enthält den Schädelknochen des Ritterkönigs. In der Kapelle finden wir auch das Grabdenkmal des Seligen Märtyrerbischofs Vilmos Apor.

KIRCHE AUS DER FRÜHEN ARPADENZEIT: Die Grundmauern der Kirche stammen aus dem 10. Jahrhundert. Daneben stürzt der Erzengel Michael den bösen Lucifer in die Tiefe.

STATUE DES HEILIGEN LADISLAUS: Mit der Bronzestatue des Heiligen Ladislaus hinter der Basilika ehrt die Stadt den Ritterkönig. Die Aufschrift des Steines lautet: „Ein Kopf höher als alle anderen.“

BISCHOFSBURG: Die Bischofsburg und ihr Gebäudeensemble im Herzen der Stadt sind der Sitz des tausend Jahre alten Győrer Bistums, das von Stephan I. gegründet wurde. Von dem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Turm bietet sich ein fantastisches Panorama. Im Keller starb der Selige Märtyrerbischof Vilmos Apor den Märtyrertod. Eine moderne Ausstellung zeigt sein Leben Vilmos Apors sowie wie die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges in Győr.

THEOLOGISCHE HOCHSCHULE: Das von vielen für ein Schloss gehaltene neoklassizistische Gebäude beherbergt die Theologische Hochschule und das Priesterseminar.

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